Spitzenautomobile in Jedem Jahrzehnt.

Spitzenautomobile in Jedem Jahrzehnt.

Alfa romeo

Bereits seit neun Dekaden schreibt Alfa Romeo Automobilgeschichte. 1910 verlie? dererste A.L.F.A. die Werkshallen in Portello, dem Alfa- Romeo –Produktionsstrandorf f?r den Pkw-Bau bis in die fr?hen sechziger Jahre. In den zur?ckliegenden Jahrzehnten produzierte der von 1934-86 in Staatsbesitz befindliche Automobilbauer auch Last-kraftwagen,K?chen, Traktoren, Lokomotiven,Flugmotoren und – zu Kriegszeinten – auch R?stungsg?ter. Das Hauptaugenmerk richtete sich jedoch stets auf sportliche Limou-sinen, Coup?’s und Cabriolets. Wir haben f?r Sie pro Jahrzehnt jeweils vier Modelle aus-gew?hlt, die im wahrsten Sinne des Wortes Epoche machten – jades zu seiner Zeit.

Die Geschichte von Alfa Romeo begint in Portello, im Nordwesten. Hier L??t derer Alexandre Darracq 1906 auf 36 Hektar Land rin modernes Automobilwerk errichten. Der Erfolg der dorf produzierten Lizenzfahrzeuge dem italienischen Markt l??t allerdings zu w?nschen ?brig. So ?bernehmen schon bald Gesch?ftsleute aus der Lombardei das Werk und grunden am 24. juni 1909 die Societ? Anonima Lomberda Fabbrica Automobili (A.L.F.A). Der Grundstein f?r die bald neunzigj?hrige Produktion der faszinierenden Automobile aus dem Haus Alfa Romeo ist damit gelegt.

Der erste A.L.F.A. verl??t 1910 das werk in Portello. Er stammt – wie die bis 1927 folgenden Modelle auch – aus der feder des Konstrukeurs Giuseppe Merosi und h?rt auf die Bezeichnung 24HP. 42 PS leistet der 4,1-Liter-Motor, der dem Wagen zu einer damals sensationellen H?chstgeschindigkeit von ?ber 100 km/h verhilft. Bereits ab 1911 untermauert A.L.F.A. seine Kompetenz im Automobilbau durch Motorsport-Erfolge. Doch trotz sportlicher Triumphe und dem ausgezeichneten Image der Wagen aus Maliland ist die wirtschaftliche Lage der Societ? Anonima Lombarda Fabbrica Automobil besorgniserregend.

Am Horizont ziehen die dus?teren Wolken des Ersten Weltkrieges auf und machen die Exportchancen mit einem Schlage zunichte. Die Personen- und Rernnwagenproduktion weicht R?tungsauftr?gen. Dank staatlicher Aufr?ge K?nnen die enormen Kosten f?r Werkzeuge und L?hne der nicht ausgelasteten Arbeiter abgefangen werden. A.L.F.A. wird jedoch der Fehler zum Verh?gnis,Darraqcs Aktiken in Niedrigkurszeiten, nicht aufgekauft zu haben. Der Franzore verkauft sein Akienpaket statt dessen an die Banca Italiana di Sconto, die dadurch die Aktienmehrheit an der Firma aus Maliland erlangt. So meldet die Bank A.L.F.A. am 21. September 1915 zum Konkurs an. Der Verwaltungsrat mu? Machtlos zusehen.

Allerdings zeigt das 1914 gegr?ndete Institut zur F?rderurg und Finanzierung der italienischen Rustungsindustrie an der Gr?ndung einer Firma mit dem Namen Accomandita Ing. Nicola Romeo Gro? ist das Unternehmen nicht, doch die gewinnbringende R?stungsg?terproduktion verhilft der Firna nach dem Krieg zu einer z?gigen Umstellung auf die Produktion ziviler Fahrzeuge. So f?llt 1919 der StarschuB f?r die erneute Produktion edler Automobile, die nun – um den guten Ruf der A.L.F.A.-Automobile zu nutzen – aufden wohlklingenden Namen Alfa Romeo h?ren. Die zuvor erwirtschafteten Gerwinne und das Wirtschaftswachstum der Nachkriegszeit lassen Alfa romeo zu einem der f?hrender fahrzeughersteller Italians gedeihen.

Alfa Romeo, mit seinem Markenzeichen die Verbundenheit zum mali?ndischen Firmensitz demomstrierend, ist weiter auf allen wichigen Rennstrecken vertreten. 1925 gewinnt Alfa Romeo die erste Weltmeisterschaft. Am Steuer des 140 PS starken P2 sitzt der Conte Brilli Peri.

L?ngst befinden sich neben den hochkar?tigen Kraftfahzeugen mitihrer fortschrittlichen Technik auch Traktoren, Lastkrafwagen, Omnibusse, Stra?enwalzen Elektro-und Dumpflokomotiven, Eisenbahwaggons, Baumaschinen und Triebwerke f?r Schiffe sowie Flugzeuge im Angebot der Firma, die inzwischen in Saronno, Neapel, Triest und Rom verf?gt.

Der B?rsenkrach am sogenanntem schwarzen Freitag im Jaher 1929 treibt Alfa Romeo – wie unz?hlige andere Unternehmen auch – wie der an den Rand des Ruins. Um Alfa Romeo am Leben zu erhalten, und damit den italienischen Markt nicht allein fiat zu ?berlassen, wird Alfa Romeo 1934 in die Finmecca-nica-Gruppe, die sich im Einflu?bereich des starrtlichen Institutes f?r den industriellen Wirderaufbau Italiens (Istituto di Riscostruzinoe Industriale / IRI) befindet, eingegliedert. Ab 1930 hei?t die Firma S.A. Alfa Romeo.

Die Automobile, die damals das Werk in Portllo verlassen, h?ren unter anderem auf Stra?e und Rennstrecke ?u?erst erfolgreichen Sechs- Und Achtzylinderwagen von 1500 cm3 bis 2900 cm3 Hubraum. Sie repr?sentienren zugleich die Spitze des internationalen Fahrzeugbaus.

Dann gehen in eulopa die Lichter aus. Und als alles vorbei ist, hei?t es erst einmal aufzur?umen. Drei Bombenangriffe haben 1943 und 44 das Stammwerk in Portello zu drei F?nfteln zerstort. Doch der Schutt macht einer neuen, aufkeimenden Hoffnung Plaz. Mit Hilfe der 5000 Besch?ftigten wird das Werk wieder aufgebaut. 1946 h?rt die Firma auf den Namen “ALFA Romeo S.p.A.”, und als erste Automobile verlassen die ?berarbeiteten Wagen des Types 6 C 2500 die Werkshallen in Portello. Mit dem Ende des Krieges vollzieht sich auch ein schleichender Wandel im Fahrzeugbau. Die beginnende Massenmotorisierung macht eine Entwicklung von der “Fahrzeugmanufaktur” zum Gro?serienhersteller not wending. Neben den immer weniger gefragten, sehr teuren und aufwendingen Automobilen verkaufen sich zunehmend massengefertight Fahrzeuge. Alfa Romo vollzieht 1950 den Schritt zum denen 2600 an den Modellen der zuvor produzierten Baureihe 2000. Doch unter Produzierten Baureihe 2000. Doch unter den Hauben der ebenfalls als Limousine, Sprint und Spider erh?ltlichen Modelle arbeitet nun ein Reihensechszylinder Motor und sorgt dank der Leistung von bis zu 145 PS f?r standesgem??en Vortrieb. Als der langj?hrige Karosserielieferant Touring, von dem das Kleid das 2600 Spider stammt, seine Pforten 1965 schlie?en mu?, ist auch das Ende der Baureihe in Sicht.

Die auf der Giulia basierenden 1750 und 2000 Berina stehen jedoch schon ion den Startl?chern. Mit dem Erscheinen der Berina erhalten die leistungsstarken Aluminiymmotoren mit den beidenobenliegender Nockenwellen auch im bereits 1966 vorgstellten Spider und dem erstmals 1963 gebauten Giulia Sprint GT mit Splitznamen “Bertone” – Einzug. Sowohl der Spider als auch das Coupe’ erfreuen sich gr??ter Beliebtheit. Der “Bertoner” erringt beispielweise in seiner GTA bezeichneten Leichtbauversion zahlreiche Meisterschaftstitel im Tourenwagensport und bleibt 13 Jahre in Produktion. Der bei Pininfarina entworfene und Produczierte Spider L?uft in seinen vier leicht unterschiedlichen Versionen gar 27 Jahre lang vom Band in Grugliasco.

Die siebziger Jahre beginnen trotz ?l-krise und Benzinknappheit mit drei Sensationnen aus dem Haus Alfa Romeo. Eserscheint der spektakul?re V8-Sportwagen Montreal, dessn Form aus der Hand ads Sp?teren Lamborghini Countach-Zeichners Marcello Gandini stammt. Au?erdem Pr?sentiert Alfa Romeo mit der Alfetta eine neue Limousinengeneration, deren Antribstechnik auf die gleichnamigan Formal-1-Alfa Romeo zur?ckgeht, die unter anderem mit Juan Manuel Fangio am unter anderem Weltmeisterschaften gewannen. Die Transaxle-Bauweise-motor vorn, Getriebe hinten – ist Basis f?r viele folgende Namem Alfasud. Beim Alfasud handelt es sich um ein vollkommen neues Fahrzeug. F?r die Fertigung des kompakten Fronttrieblers entsteht in Pomigliano d’Arco, nahe Neapel, auf dem renproduktionsst?tte eigens ein neues Wark. Mit seinem gro?en Innenraum und dem kompakten Schr?gheck bildet der Alfasud den Grundstein f?r eine neue, bis heute bedeutende Fahrzeugklasse. Die zeitlos sch?ne Karosserie stammt wieder einmal vom nun selbst?ndigen Giorgetto Giugiaro (Ital Design), der wenig sp?ter auch dem Erfolgswagen aus Wolfsburg, dem Golf, sein ?u?eres verleiht.

Doch leider beginnen durch die teilweise nachl?ssig gefertigten fortschrittlichen Fronttriebler sorgenvolle Zeiten f?r Alfa Romeo. Trotz des dynamischen Boxermotors, bester Stra?enlage und dem ansprechende Konstruktion nicht in wirtschaftlichen Erfolg umgem?nzt werden. Zu gro? ist die Belastung der politischen Konflikte, der fortw?hrenden Streiks und der Intervention

en der Geldgeber aus Rom.

In der ersten H?lfte der achtziger jahre befinden sich neben dem Spider, Alfasud und Alfasud Sprint die auf dem Transaxle-Prinzip der Alfetta basierenden Giulietta, Alfetta, Alfetta GTV und Alfa 6 im Angebot. 1983 l?st der Alfa 33 den Alfasud ab. Elf Jahre bleibt der zwischenzeitlich gr?ndlich ?berarbeitete Alfa 33 im Programm.

Die Bandbreite der zuletzt angebotenen Versionen reicht vom 90 PS starken Basismodell bis hin zum 16-Ventiler mit 129 PS. Den Alfa Romeo unter den Kompakten gibt es sowohl als f?nft?rige Limousine wie auch als Sport Wagon. Rechtzeitig zum 75j?hrigen Firmenjubil?um erscheint 1985 der Alfa 75 in den Schaufenstern der Alfa-Romeo-H?ndler. Seine Keilform ist die Fortsetzung des optischen Auftritts der Giulietta. Es ist der letzte Alfa Romeo, der im inzwischen arg gebeutelten Staatskonzern entsteht.

Nach 52 Jahren ist Alfa Romeo wieder in Privatbesitz. 1986 gliedert Fiat die Firma in seinen Konzern ein. Zur Dokumentation der Leistungsf?higkeit entsteht der auf 1000 St?ck limitierte Sportwagen SZ. Die eigenst?ndige Optik und unnachahmliche Stra?enlage machen den Wagen zum Aush?ngeschild. F?r Alfa Romeo bedeutungsvoller ist allerdings das Erscheinen der neuen gro?en Limousine.

Dank neuer M?glichkeiten und finanziell gest?rktem R?cken erwacht Alfa Romeo mit dem 1987 auf dem Markt erscheinenden Alfa 164 zu neuem Leben. Er ist das Produkt einer Entwicklungsgemeinschaft mit dem Fiat-Konzern und Saab. Das Konzept der Kooperation verschiedener Fahrzeughersteller erweist sich als vorausschauend und f?r Mitbewerber als nachahmenswert. Im gro?en Gef?ge des Fiat-Konzerns bleibt so bei akzeptablen, wettbewerbsf?higen Preisen Freiraum f?r weiterhin eigenst?ndige, typische Alfa-Romeo-Autobobile. Charakteristisch f?r Alfa Romeo ist auch die schon immer reichhaltige Ausstattung der Fahrzeuge. Heute geh?ren unter anderem ABS, Servolenkung und ein Sicheheitspaket, das den hohen Anspr?chen von Fiat gerecht wird, zum serienm??igen Lieferumfang der abgasgereinigten Fahrzeuge aus Mailand. Die Motorenpalette des gro?en Alfa Romeo ist umfangreicher denn je. Zudem 2-Litern Twin Spark-Modell – mit zwei Z?ndkerzen pro Zylinder wie beim ?beraus erfolgreichen GTA – gesellen sich verschiedene 3-Liter-V6-Versionen. Neben den je nach Wahl luxuri?sen bis sportlichen Versionen steht noch der ?konomische und doch erstaunlich temperamentvolle 2.5 –Litre-Turbodiesel im Gewand der komforttablen Super-Versi-on zur Wahl. Star der von 142 bis 232 PS starken 16+4re-Palette ist – wie bei den anderen Alfa-Romeo-Modellen auch – der Q4, der die Kraft des 24ventiligen V6-Motors ?ber ein Sechsganggetriebe und Allraddantrieb auf die Stra?e bringt.

1992 l?st der 155 den Alfa 75 ab. Die neue sportliche Limousine beweist von Beginn an ihre Qualit?en durch zahlreiche Rennerfolge. In der Serienversion ebenso vielf?ltig motorrisiert wie der 164, gewinnt der 155 GTA noch im Pre-Mierenjahr die Italienische Tourenwagen-Meiserschaft (CIVT). 1993 f?hrt in der anspruchsvollen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) f?r Fahrzeuge nach FIA-Klasse-1-Reglementkein Weg am kompakten Viert?rer vorbei. Und auch in den Folgejahren ist es f?r die Konkurrenz schwer, den 155 sowohl in der kLass 1 (DTM/ITC) als auch in den Klasse-2-Championaten Europes zu schlagen

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Posted under Alfa History by admin on Friday 26 June 2009 at 4:40 am

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